Der durch den Bonn-Berlin Beschluss eingeleitete Strukturwandel in der Region wurde in Rheinbach erfolgreich umgesetzt. Die wirtschaftliche Struktur wird demzufolge auch in den kommenden Jahren von einem kontinuierlichen Anpassungsprozess geprägt werden. Die traditionell ansässigen mittelständischen Unternehmen werden ergänzt durch Unternehmen aus den so genannten Zukunftsbranchen, dem Dienstleistungssektor sowie Lehre und Forschung.
Die Standortanforderungen von Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren resolut geändert. Wurde früher alleine auf die harten Standortfaktoren geachtet, so werden heute mit Blick auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Humankapital) die weichen Standortfaktoren verstärkt mit ins Kalkül einbezogen.
Durch intensiven Dialog mit den Unternehmen, verbessern wir ständig gemeinsam die Voraussetzungen für einen optimalen Unternehmensstandort.
Die Bruttowertschöpfung in den Bereichen Handel, Verkehr und Dienstleistungen liegt erfreulicherweise über dem Bundesdurchschnitt. Nichtsdestotrotz hat das verarbeitende Gewerbe und das Handwerk eine starke Stellung vor Ort - ein Anzeichen dafür, dass die dynamische Rheinbacher Unternehmerschaft gut gerüstet in die Zukunft geht.
Darunter befinden sich beispielhaft folgende Unternehmen:
- Vollmar - Creationen in Wachs GmbH
- Majolikafabrik Rheinbach Jean Fuss & Sohn KG (keramische Vasen und Übertöpfe)
- Sarstedt AG & Co. (Medizin- und Forschungsartikel)
- Josef Hoffmann Tischfabrik GmbH & Co. KG
- Fischer Elektro-Anlagen GmbH
Das Gründer- und Technologiezentrum (gtz) ist Inkubator für junge Technik- und Dienstleistungsunternehmen.
Die Existenzgründung per se sowie zahlreiche und erfolgreiche Ausgründungen in die Gewerbegebiete von Rheinbach belegen, dass nachhaltig die Wirtschaftskraft gestärkt wird.
Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungs- gesellschaft der Stadt Rheinbach mbH begleitet den Strukturanpassungsprozess aktiv und trägt mit spezifischen Maßnahmen zur Stärkung bei.
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